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Lamm - Rilette

Rezept für ein großes Weckglas

  • 600       g            Lammnacken
  • 5           St          Schalotten
  • 1           St          Karotte
  • 1/4        St          Sellerieknolle
  •                           grobes Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 1/4       St           Chilischote
  • 1          TL          Senfkörner
  • 500      ml           Olivenöl

Lammfleisch in einen kleinen Bräter (oder Auflaufform) legen, das gewaschene und grob klein geschnittene Gemüse dazu geben. Alles mit Salz, Pfeffer, dem Chili und einigen Thymian und Rosmarinzweigen würzen. Das Olivenöl sollte (deshalb ein ganz kleines Gefäß) das Fleisch ziemlich abdecken. Bräter schließen und bei ca. 100°C für ca. 5-6 Std. in den Backofen schieben. Kontrollieren, ob das Fleisch weich ist. Abkühlen lassen, bis es lauwarm ist. Nun das Fleisch mit den Händen auseinander zupfen und in die Schale einer Küchenmaschine geben. Gemüse sehr klein hacken und ebenfalls dazu geben. Ca. 50 ml vom Olivenöl dazu geben und so lange mit einem Knethaken ganz langsam laufen lassen, bis die Masse das Öl aufgenommen hat und homogen aussieht. Nochmals mit Salz und Pfeffer nachschmecken und mit Hilfe eines Trichters (damit der Rand sauber bleibt) in ein großes Weckglas eng einfüllen. Nochmals etwas Olivenöl zugeben und Glas verschließen. Für ca. drei, maximal fünf Tage in den Kühlschrank stellen und durchziehen lassen. Machen Sie aber am besten das doppelte Rezept und verschenken ein Glas. Das macht Freunde !!

Zum kalte Lamm-Rilette passt frisches Baguette oder das Brot Ihres Geschmacks. Streichen Sie es einfach dick mit einem Messer auf`s geröstete Brot!

Und wie wär`s dazu mit einem tollen AHR - Spätburgunder vom Weingut Jean Stodden oder auch PJ Signature vom Weingut Burggarten aus Bad Neuenahr….. beides tolle, deutsche Rotweine, die Sie auch bei uns auf der Karte finden (und das Rilette bestimmt auch mal auf der Tafel). 

Hähnchenbrust gefüllt und knusprig gebraten - einmal anders

Rezept für 4 Personen

  • 4            St             Hähnchenbrüste
  • 2            Scheiben Toastbrot
  • 1            St             Pumpernickel oder Schwarzbrot
  • 1            St             Ei
  • 50          ml             Milch
  • 1/2         St             Zwiebel
  • 30           g              Speck- oder Schinkenwürfel
  •                                Salz, Pfeffer, Muskat, Butterschmalz

Panierung:

  • 2            St            Eier
  •                              Mehl und Paniermehl 


Gänsebräter halbvoll mit Salzwasser füllen und bei 150°C in den Backofen stellen. Zwiebel, Toastbrot und Pumpernickel in kleine Würfel schneiden. Zuerst die Zwiebel und den Speck in etwas Butterschmalz anschwenken, Nach zwei Minuten auch die Brotwürfel dazu geben. Mit etwas Salz, Pfeffer und einer guten Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. In eine Schale geben und das rohe Ei dazu geben. Mit der heißen Milch verrühren und zur Seite stellen. Hähnchenbrust kalt abspülen und abtupfen. Flügelknochen (falls vorhanden) abschneiden.
Zuerst eine Bahn Alufolie, dann eine Bahn Klarsichtfolie auf die Arbeitsfläche übereinander legen. Hühnerbrüste der Länge nach, nebeneinander flach drauf. Mit Salz und Pfeffer würzen. Brotmasse gleichmäßig als „Wurst“ verteilen. Klarsichtfolie überschlagen und so alles zu einer Rolle drehen.  Alles mit der Alufolie zu einem Bonbon zu drehen. Gut verschliessen (sehr eng eindrehen - wichtig!! ). Hühnchenrolle für ca 45 min im Wasserbad im Backofen  garen (gerne alles auch schon am Vortag). Abgekühlte Rolle in 4-5 cm dicke Scheiben schneiden und mit Mehl, Ei und Paniermehl panieren, und mit relativ viel Butterschmalz in einer Teflonpfanne knusprig, goldgelb abbraten.

Wie wär`s als Beilage mit etwas Couscous, saftigem Wokgemüse und die knusprige Hähnchenbrust einfach oben drauf angerichtet, so wie es meine Gäste letzten Dienstag bekommen haben?

Allerdings gab`s auch noch, weil es kurzfristig mehr Gäste geworden sind, auch noch ein paar leckere Riesengarnelen, ebenfalls knusprig gebraten, dazu   :-) :-)

Apfelstrudel - ofenfrisch

250      g          Mehl

25        g          Sonnenblumenöl

6          cl          Wasser

1          St          Ei

                        Prise Salz, etwas zerlassene Butter

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5          St          Äpfel (Boskop eignen sich hervorragend)

100       g          Zucker

1/2        TL        Zimt

30        g          Rosinen

50        g          Mandelblätter oder -splitter

2         cl           Apfelschnaps oder Calvados

1         St          Ei

4         cl          Wasser

50       g          Paniermehl

0,1      l          Orangensaft

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Schneiden Sie den Apfel in gleichmäßig, kleine Stücke. Ruhig, wer es mag, auch mit Schale.

Zucker, Rosinen, Zimt, Madeln und Schnaps dazu geben und gut durchmengen. Alles zusammen in einen Beutel geben und vakuum ziehen. Alternativ geht aber auch ein Gefrierbeutel, der geschlossen werden kann. Ca. zwei bis drei Tage im Kühlschrank marinieren.

Für den Strudelteig alle Zutaten in einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Mit dem Wasser die richtige, recht weiche Konsistenz bestimmen und nochmals durchkneten, bis er sich von der Hand löst. Teig aus der Maschine nehmen, mit etwas zerlassener Butter bestreichen und mit Folie bedeckt über Nacht, mindestens aber 3 Stunden ruhen lassen.  

Ofen auf 200°C vorheizen. Äpfel auf ein Sieb geben. Flüssigkeit auffangen.

Den Teig auf ein bemehltes Tuch zu einem Rechteck ausrollen. Nun mit beiden, ebenfalls bemehlten  Händen unter den Teig gehen und nach allen Seiten so dünn wie möglich ausziehen. Der Teig muss schließlich hauchdünn, am besten über alle vier Tischkanten gezogen sein. Das Paniermehl in die Äpfel einarbeiten, damit später möglichst keine Flüssigkeit ausläuft. Äpfel nun gleichmäßig am vorderen Rand verteilen. Das Ei aufschlagen und mit dem Wasser verquirlen. Teig rund um die Äpfel mit dem Ei einpinseln. Das Tuch am vorderen Ende greifen und von sich weg, die Äpfel im Strudelteig einrollen. Alle dicken Teigränder abschneiden. Strudel nun vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier legen, komplett mit dem restlichen Ei einpinseln und für ca. 25 - 35 min im Ofen backen.

Die Marinier - Flüssigkeit mit der selben Menge Orangensaft auffüllen und im Topf einkochen lassen,

bis ein Sirup entsanden ist. Erkalten lassen und zum Strudel reichen.

Wie wär`s ganz klassisch mit einem Vanilleeis dazu ??

 

Gebratenes und sauer eingelegtes Fischfilet mit feinen Gemüsen

Rezept für 4 Personen


12     St     Heringsfilets  ( = ca. 800g) 
1/4    St     Zitrone
2       St     Karotten
2       St     rote, mittelgroße Zwiebeln
1       St     Ingwer
1   Zweig   Rosmarin
1       TL    Senfkörner
1       St     Lorbeerblatt
4       EL    Sonnenblumenöl
2       EL    Weißweinessig
0,2    L      Wasser
1       TL    gestossene Pfefferkörner
                 Salz, Zucker, Mehl

Karotten schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Beides zusammen mit einem kleinen Stückchen Ingwer anbraten. Mit dem Essig
und dem Wasser ablöschen. Gewürze dazu geben und zur Seite stellen.
Heringsfilets säubern, mit der Zitrone säuern und leicht salzen. Im Mehl wenden und direkt in
einer Teflonpfanne mit Butterschmalz braun braten. Direkt heiß in die Marinade geben und am besten über Nacht stehen lassen.
Zum anrichten die einzelnen Filets kurz auf ein Sieb legen und abtropfen lassen. Die Gemüse einzeln heraus suchen und auf die Filets legen.

Knackige Bratkartoffeln ohne Speck aber dafür mit frisch geschnittenem Schnittlauch oder anderen, knackigen Garten- oder auch Marktkräutern passen perfekt.

Alternativ zum Heringsfilet können Sie auch Makrele, Knurrhahn oder  Goldbarsch nehmen,
die jetzt im Sommer ebenso Saison haben.

Rhabarber - Ofenschlupfer 2.0

Rezept für eine große Backform


700         g           Rhabarber
50           g           gehobelte Mandeln
250         g           Bisquitbrösel (z.B. Löffelbisquit)
250         g           Haselnußgrieß
150         g           Zucker
1           MSP       Zimt
400        ml          geschlagene Sahne
7           St           Eier
1            x            Backpulver
                            Butter und Mehl für die Form

30          g            Zucker zum abstreuen

 

Backofen auf 200° C vorheizen. Rhabarber putzen und in haselnußgroße Stücke
schneiden.  Zucker und Eier zusammen schaumig schlagen. Alle weiteren Zutaten
dazugeben inkl. rohem Rhabarber. Backform buttern und mehlieren.  Mit der Hand
gut durchkneten und direkt in die Form geben. Mit den restlichen 30 g Zucker abstreuen,                                            dann bekommt der Kuchen eine schöne Kruste. Ca. 45 min backen. Dünne Fleischgabel                                        (oder kleines, dünnes Messer) nehmen und in der Mitte einstechen. Wenn beim Raus –                                           ziehen kein Teig mehr an der Gabel hängen bleibt, ist der Schlupfer fertig. Rand von                                                   der Backform lösen und abkühlen lassen.

Mit Vanillesahne oder Vanilleeis reichen. Ganz einfach und der perfekte Maigenuß !!

Spargelmousse - unser Frühlingsrezept

Rezept für eine Terrinenform (ca. 8 Portionen)

500   g            weißen Spargel
1/2    St           Zitrone
1       St           Brötchen
30     g            Butter
1/2    L            Wasser
12     Blatt       Gelatine
250   ml          geschlagene Sahne
                       Salz, Zucker, Tabasco ,Terrinenform

20     ml          Traubenkernöl
10     ml          Himbeeressig
                       Salz, Zucker,
                       Frühlingskräuter aus dem Garten oder vom Markt


Spargel schälen - wenns irgendwie geht deutschen Spargel nehmen, da er meist am wenigsten Bitterstoffe hat. Spargelschalen mit der Butter, der Zitrone, dem Wasser und dem Brötchen in einen Topf geben, aufsetzten und bei halber Temperatur langsam ziehen lassen. Abseihen und zurück in den Topf geben. Geschälte Spargelstangen im Sud gar kochen. Je nach Geschmack ruhig noch etwas knackig. Aus dem Sud raus und direkt ins Eiswasser geben, damit er nicht weiter gart. Gelatine im kalten Wasser einweichen. Spargelsud mit Salz, Zucker und etwas Tabasco abschmecken. Die Gelatine im noch heißen Sud auflösen und  in eine große Schale giessen. Schale auf Eis stellen und kalt rühren. Terrinenform mit Klarsichtfolie auslegen. Sobald der Spargelfond anfängt zu gelieren, die geschlagenen Sahne mit einer Küchen -Gummilippe vorsichtig unterheben und nochmals kräftig abschmecken. Das Mousse muss leicht überwürzt sein, da es im kalten Zustand etwas Geschmack verliert. Am besten über Nacht, mindestens aber 4-5 Stunden kalt stellen.  Die Spargelstangen klein schneiden, mit einem neutralen Traubenkernöl und einem Himbeeressig einen Spargelsalat herstellen. Auch den Salat mit Salz und Zucker abschmecken. Terrine stürzen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit dem Spargelsalat und einigen jungen Blattsalaten umlegen.

Rotkohl Rohkostsalat mit Ingwer, Limone und Jacobsmuscheln

Rezept für 4 Personen


1/4        Kopf      Rotkohl
1           St           Limone
4           cl            Olivenöl
4           cl            Orangen- oder Limonenöl
1           St           Ingwer
                            Salz, Zucker
8          St           Jakobsmuschelkerne
                           Panko Paniermehl (Asialaden)
                           junge Blattsalate oder einfach etwas Rucola
100     g            Magerquark
1        TL           Sahnemeerrettich
                          Salz, Zucker, Tabasco, Limonensaft
                         40 g Butter


Rotkohl vierteln. Vom Kohl den Strunk entfernen. Blätter flach auf das Schneidebrett legen (nicht zu viel auf ein Mal) und mit einem großen, scharfen Messer sehr feine Streifen schneiden.  Küchenmaschinen eignen sich hierfür nicht, da sie, in aller Regel, zu grobes Gemüse schneiden. Limone waschen und die Zeste fein abreiben. Vom Ingwer eine Scheibe abschneiden, schälen und ebenfalls sehr fein hacken. Beides, zusammen mit Salz, Zucker zum Kohl geben. Ausgepresster Limonensaft mit dem Öl ebenfalls dazu geben. Nun mit den Händen gut einkneten, mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 6 Stunden  marinieren lassen.
Quark mit etwas Sahnemeerrettich, Salz Prise Zucker, einem Schuss Tabasco und Limonensaft würzen.
Jakobsmuschelkerne vom Fischhändler auslösen und putzen lassen. Je nach Größe evtl. in der Höhe halbieren, mit Limone und Salz leicht würzen und mit Panko Paniermehl umhüllen.
Junge Blattsalate leicht und locker aussen auf einem großen Teller verteilen. Rotkohl Rohkostsalat fertig abschmecken. 1/4 des Quarks jeweils mittig in einen Ring mit ca. 10 cm Durchmesser geben und gleichmäßig flach streichen. Rohkostsalat oben drauf verteilen und ebenfalls leicht andrücken.


Jakobsmuscheln in aufschäumender Butter ganz kurz (je nach Stärke der Jakobsmuschel nur wenige Sekunden) anbraten und auf dem Rotkohl fächerweise anrichten. Überschüssiges Bratfett auf dem Blattsalat verteilen.

Zwiebelrostbraten vom Kabeljaufilet mit Senfsauce und Rucola

Rezept für 4 Personen

800          g        Kabeljaufilet
0,2           l         Fischbrühe
0,2           l         trockenen Weißwein
20           g         Mehl
20           g         Butter
1           EL        groben Senf (Pommery - im Steintopf)
0,2           l         Sahne
1           gr          Metzgerzwiebel
                           Salz, Pfeffer
                           Butterschmalz zum braten
                           Zitrone und Mehl

1          Bund     Rucola
                          Kartoffeln

Abgemessenes Mehl und Butter (Beurre manie) in eine kleine Schüssel geben und gut verkneten. Kalt stellen. Für die Sauce einen Topf aufstellen. Weißwein auf die Hälfte einkochen. Mit der Fischbrühe und der Sahne auffüllen und ebenfalls noch mal auf ca. die Hälfte einkochen. Mit einem Löffel Senf bester Qualität würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun nach und nach, bis zur richtigen Konsistenz die leicht abgekühlte Beurre manie mit einem Schneebesen in die kochende Sauce einrühren.

Backofen auf 150°C vorheizen. Zwiebel in feine Streifen schneiden. Kabeljaufilet vom Fischhändler vorbereiten lassen. Möglichst nach Mittelstücken fragen. Kabeljau in vier Portionen schneiden, mit wenig Zitrone und Salz würzen und in Mehl wenden. Fisch in Butterschmalz beidseitig anbraten und wieder heraus nehmen. Nun die Zwiebelstreifen in die Pfanne geben und bei halber Temperatur anbraten. Fisch drauf legen und je nach Stärke des Filets für ca. 10 min in den Backofen schieben. Kartoffelpüree herstellen und gehackten Rucola hinein geben. Wenn der Fisch fertig ist,  jeweils eine Portion auf dem Rucola-Kartoffelpüree anrichten. Die Zwiebeln noch mal ganz kurz auf dem Herd braun werden lassen und ebenfalls mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Zwiebeln über den Fisch geben. Sauce drumherum angiessen.

geschmorter Chicoée

Rezept für 4 Personen


4    St     Chicorée
4    St     Fingermöhren
4    St     Schalotten
¼   St     Sellerie
16 St     Kirschtomaten
0,4   l    Gemüsebrühe
              kleine Kartoffeln
             Salz, Pfeffer aus der Mühle
             Mehl, Zucker
            Olivenöl zum braten


Chicorée längs halbieren, sodaß die Blätter von dem Strunk noch zusammen gehalten werden.
Fingermöhren und Schalotten schälen. Sellerie ebenfalls, dann in gleichgroße Stücke schneiden. Kartoffeln – am besten kleine Drillinge oder neue Kartoffeln, die man nicht schälen braucht – waschen und halbieren.
Nun die Chicoréehälften durch das Mehl ziehen. Einen großen Bräter aufsetzten. Chicorée rundherum in etwas Olivenöl Farbe nehmen lassen und mit einer Prise Zucker bestreuen.
Chicorée raus nehmen und zur Seite stellen. Nun Schalotten, Möhren, Sellerie und die Kartoffeln in den Bräter geben und kurz anbraten. Tomaten hinzufügen, Chicorée oben drauf geben und mit der Brühe ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Rosmarinzweig und eine zerdrückte Knoblauchzehe würzen. Den Topf mit einem passenden Deckel schließen und für ca 30 min bei 160°C in den vorgeheizten Backofen geben. Nach Ablauf der Zeit die Kartoffeln kontrollieren, Bräter auf den Herd holen, Deckel abnehmen, Rosmarinzweig entfernen. Nochmals, wenn nötig abschmecken und alles zusammen jeweils auf Pastateller anrichten.

Wenn es nicht vegetarisch sein soll, umwickeln Sie den Chicorée mit einem durchwachsenen
Speck , wobei dieses Gericht auch so sehr lecker ist!!
 

Kale - Grünkohl Rohkost mit Kürbis

Rezept für 4 Personen


12   St    große Grünkohlblätter
1/3  St    Hokaidokürbis (klein)
80    g    Cashewkerne

1     TL   Senf
2     cl     Limonen- oder Zitronensaft
8     cl     Olivenöl
1     St    Thymianzweig
5     cl     Chilli for chicken Sauce
1     TL   Mayonnaise
              Zucker, Salz, Pfeffer aus der Mühle
              Olivenöl zum braten
1/2  TL   Jaipurcurry
50   g     Parmesan oder einen anderen Hartkäse


Grünkohl von allen dicken Strünken befreien und gründlich waschen. In der Salatschleuder trocknen. Mit Senf, Limonensaft, Olivenöl, Chillisauce, gehackten Thymianblättern, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und nicht zu wenig Zucker abschmecken. Salat und Marinade mit den Händen gut durchkneten und mehrere Stunden marinieren. Das Volumen halbiert sich in der Zeit.
Kürbis schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Cashewkerne grob hacken. Ohne Fett in einer Teflonpfanne dunkel rösten. Raus nehmen und zur Seite stellen. Etwas Olivenöl erhitzen und den Kürbis anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und dem Curry würzen, nochmals etwas karamellisieren und die gebräunten Cashewkerne wieder dazu geben. Grünkohl mit Chilli for chicken, etwas Mayo und gegebenenfalls nochmals mit den gewürzen abschmecken. Nun den heißen Kürbis zum fertigen Grünkohl geben und gut mischen. Mittig auf den Teller geben und mit etwas gehobeltem Parmesan bestreuen. Je nach Lust und Laune paßt ein Spiegelei, ein verlorenes Ei oder auch einfach nur kleine, halbierte und angebratene Kartoffeln (Drillinge mit Schale zum Beispiel). Aber der Salat funktioniert auch ohne Beilage gut.

Ich habe die letzten Tage einen Bericht über New York gelesen und das die Amerikaner ganz „heiß“ auf unseren Grünkohl (Kale) sind…nur halt ganz anders. Gesagt, getan bin ich direkt auf den Markt gefahren und habe Grünkohl und Kürbis gekauft. Noch etwas skeptisch habe ich den Grünkohl vorbereitet. Und abends gab`s die Überraschung. Das war richtig lecker …und gesund!!  Wird`s Weihnachten also als Vorspeise geben. Wie wär`s mit gegrillten Jacobsmuscheln ??

 

Edle Schokoschnitte

Rezept für eine Form (24 cm) ca. 10 größere bzw. 14 kleinere Portionen


200 ml Sahne
200 ml Milch

4 St Eigelb
40 g Zucker
400 g dunkle Kuvertüre (Valhrona z.B.)
6 cl Amaretto
2 St Espresso
1 St Biskuitboden (Tortenboden)

Nehmen Sie Kuvertüre allerbester Qualität. Hierbei bloß nicht sparen!
Ich verwende für dieses Rezept am liebsten die Noir-Orange von Valhrona
(mindestens 56% Kakao, reine Kakaobutter). Dieser Schokokuchen lebt von der Qualität!

Kuvertüre langsam über Dampf schmelzen lassen (nicht zu heiß). Milch und Sahne aufkochen. Währenddessen die Eigelb mit dem Zucker und 4 cl Amaretto (ersatzweise auch Gran Manier) warm aufschlagen (ebenfalls über Dampf). Die kochende Milch-Sahne zu den Eigelben geben und für ca. 3 min weiter gründlich aufschlagen, bis es dicklich wird
(„zur Rose abziehen“). Kuvertüre dazu geben und nochmals gut unterarbeiten, bis eine glatte, glänzende Schokomasse entstanden ist. Einen dunklen, nicht zu hohen Biskuitboden mit dem restlichen Amaretto und dem Espresso tränken, einen passenden Tortenring drumherum setzten, so daß hinterher keine Schokolade seitlich austreten kann. Schokomasse auf den Biskuit laufen lassen und direkt kalt stellen. Am besten über Nacht auskühlen lassen.
Tortenring lösen, Schokokuchen einteilen und mit einem heißen, trockenen Messer schneiden. Ich reiche dazu gerne einen fruchtigen, leichten Gegenspieler wie z.B. ein erfrischendes Sorbet oder auch ein Orangen - , Mandarinen- oder Beerensalat. Ganz nach Jahreszeit.

Karamelisiertes Rahmeis von bestem Lagavulin Single Malt Whisky

 

Rezept für 4 Personen


6           St            Eier Größe L
150       g             Zucker
4           cl             handelsüblichen (etwas günstigeren) Whisky
1           EL           Creme fraiche
300      ml            flüssige Sahne
ca 8      cl             Lagavulin Single Malt
40         g             braunen Zucker


Sahne in einen Aufschlagkessel geben und steif schlagen, bis man den Kessel umdrehen kann, ohne das die Sahne raus kommt. Steife Sahne umfüllen und kalt stellen.  Eigelbe vom Eiweiß trennen und ebenfalls in den Aufschlagkessel geben. Zucker und „normalen“ Whisky dazu geben. Würden wir jetzt schon mit dem sehr intensiven Lagavulin arbeiten, würde das Eis klar ZU rauchig und nicht wirklich „dessert-like“ werden.
Topf mit Wasser zum kochen bringen und das Eigelb-Zuckergemisch heiß über dem Dampf aufschlagen, bis es dicklich wird. Creme fraiche dazu. Masse nun kalt rühren (evtl. etwas kaltes Wasser ins Küchenbecken geben und dort kalt rühren – geht schneller). Mit Hilfe eines Gummischabers die geschlagene Sahne gleichmäßig  unter arbeiten. Mit dem Lagavulin Single Malt oder vielleicht auch Ihrem kräftigen Lieblingswhisky abschmecken. Ist die Masse kalt und gefroren, verliert sie noch etwas an Geschmack, also nicht zu zimperlich mit dem Abschmecken sein! In Förmchen oder Ringe füllen und einfrieren.
Zum Anrichten Eis vorsichtig stürzen ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen. Am besten einmal kurz in heißes Wasser tauchen. Dann auf kalte Teller anrichten, mit dem brauen Zucker bestreuen und mit einem Creme brûlée –Brenner ganz kurz karamelisieren.
Reichen Sie ganz nach Jahreszeit einen leicht angedickten Gewürzzwetschgen-,  Orangen-, Rhabarber-, Apfel-, Birnen- oder auch einen Beerenkompott dazu!

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