Rezepte

Winterliche Pistazien - Thymiankruste - zu Fleisch und Fisch

Herbstlich, winterliche Pistazien -Thymiankruste


z.B. für Ihr Hirschfilet – aber auch zum Seeteufel oder Steinbeißer

2          Scheiben Toastbrot
120 g  handweiche Butter
50   g  Pistazien (alternativ Erdnüsse oder Haselnüsse)
1    St  Bund  Thymian
            Salz, Pfeffer aus der Mühle

Toastscheiben entrinden und zusammen mit den Pistazienkernen kurz fein mixen.

Thymianblättchen von den Stielen befreien und fein hacken. Mit Salz und Pfeffer
aus der Mühle kräftig abschmecken. Alles zusammen mit den Händen zu einer
homogenen Masse  verkneten. Klarsichtfolie auslegen und eine fünf Zentimeter
dicke Walze formen, einschlagen und mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Medaillons vom Hirschfilet:

pro Person zwei Medaillons á  60g leicht platt klopfen
(damit das Fleisch gleichmäßig in der Dicke ist und auch gleichmäßig gart)
salzen und pfeffern. Grillfunktion im Backofen auf 180°C stellen und vorheizen.
Medaillons von beiden Seiten je eine Minute in Butterschmalz anbraten und auf
ein Blech legen. Pistazien -Thymiankruste knapp 1 cm dick abschneiden und auf
die Medaillons legen.  2-3  min unter dem Grill gratinieren.

Gut passt zum Wild frischer Wirsingkohl und Semmelknödel

Beim Seeteufel- oder auch Steinbeißer gehen Sie gleich vor:

anbraten – rausnehmen – belegen - überbacken 

 

Unsere Ostfriesentorte RELOADED 2.0

Ostfriesentorte RELOADED mit eingelegten Rumrosinen  2.0

 

Rezept für eine Torte – je nach Einteilung 10 – 12 Stücke


ich wurde so häufig gefragt, ob wir unser Rezept für die Fährhaus - Ostfriesentorte
„ rausrücken“ würden – Gäste von Hamburg bis zum Bodensee, von Aachen bis Berlin haben uns vielfach darum gebeten. Hier  kommt es nun:

1 St Bisquitboden vom Bäcker  2 x geschnitten - ob hell oder dunkel ist Geschmackssache

Sahnemasse :

1,2  l Schlagsahne
200  g Zucker
100  g eingelegte Rumrosinen ( können Sie bei uns kaufen - selbsteingelegt)
2 St Blattgelatine
50    g Chrunch – Müsli

100  g geröstete und wieder abgekühlte Mandelblätter
50 g dunkle Couvertüre
30   g Schokoladenblätter


Beim ersten Rezept haben wir den Bisquit noch selber gebacken. Wir mussten jedoch feststellen, dass die meisten von Euch zurückgreifen auf gute Bäckerware, wogegen auch eigentlich nichts spricht. Auch bei uns ist es aus Zeitmangel eher selten geworden, dass wir den Bisquit am Vorabend selber backen, bei der guten Qualität, wie z.B. unser Bäcker Lorenz ihn bei uns anbietet.

Dunkle Couvertüre warm stellen und zwischen zwei Seiten Backpapier auf ca. 1 mm ausrollen. Kalt stellen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne und Zucker aufschlagen, bis eine feste Sahnemasse entstanden ist. Ausgedrückte Gelatine in einigen Tropfen Rum auflösen und direkt gründlich in die Sahnemasse einarbeiten. Chrunch –Müsli, je nach Geschmack dazu . Rumrosinen auf ein Sieb geben und die abgetropften Rosinen ebenfalls unterheben. Den ersten Biskuitboden auf eine Tortenplatte legen , mit 1/3 des aufgefangenem Rum beträufeln und mit ¼  der Sahnemasse bestreichen. Darauf achten, dass die Torte gerade wird
Dasselbe mit dem zweiten und dritten Boden machen. Mit der Hälfte der restlichen Sahne die Seiten gleichmäßig bestreichen. Den Rest der Sahne brauchen wir für Dekoration oben auf der Torte. Aus dem dunklen Couvertüreblatt unregelmäßige Stücke brechen und die Tortenstücke damit verzieren. Mindestens 1 Stunde, besser über Nacht durchkühlen lassen.

Das Bestreichen erfordert etwas Übung. Aber jede weitere Torte wird immer besser :-)

Viel Spaß beim Ausprobieren dieses überarbeiteten Rezeptes
wünscht  Maximilian Eberleh

…lasst mir via Mail mal Fotos Eurer Versuche zukommen!
 

Klare Seezungen - Essenz

Klare Seezungenessenz


Rezept für…einige Portionen


5 St Seezungengräten (mindestens)
½  St Lauch
1 St Möhre
1 St Knoblauchzehe
  Kräuterstiele
1 St Lorbeerblatt
3 St Tomate
10 St Pfefferkörner
1 TL Senfkörner
2 St Wacholderbeeren
½ l trockenen Weißwein
5 cl trockenen Vermouth (Noilly Prat oder Martini dry
2 l Wasser
  Olivenöl
2 St Eier
1 St Safranfaden
  Pernod
  Salz


Es müssen ja nicht unbedingt Seezungengräten sein….aber…. gewisse Fischgräten gehen gar nicht. Nehmen Sie auf keinen Fall Lachs- , Schollen- oder Seefeufelgräten. Gut sind die Gräten von den sogenannten Edelfischen: Steinbutt oder Seezunge. Spülen Sie die Gräten einige Minuten unter klarem Wasser ab. Alle Zutaten in wenig Olivenöl bei halber Temperatur leicht anschwenken, ohne dass die Gemüse Farbe annehmen. Mit dem Wein, dem Vermouth und dem Wasser ablöschen und auffüllen. Nun die Gräten zugeben und weiterhin bei kleiner Hitze 10 min leicht köcheln lassen. Für ca. eine Stunde zur Seite stellen und ziehen lassen. Nun sehr vorsichtig durch ein Tuch in einen zweiten Topf „passieren“.  Über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen.
Das Eiweiß von 2 Eiern steif schlagen. Zwei weitere Tomaten klein schneiden und mit den geschnittenen Kräuterstielen und dem Eiweiß zur Brühe geben. Gut durchrühren und ganz langsam erwärmen. Dabei zuerst gründlich über den Topfboden rühren damit das Eiweiß nicht anbrennt. Je wärmer die Brühe wird, umso vorsichtiger sollten Sie rühren. Wenn das Eiweiß anfängt, die vorhandenen Trübstoffe zu binden und sich am oberen Rand als grauer Schaum absetzt, können Sie aufhören. Nun die geklärte Brühe  noch bei kleiner Hitze ziehen lassen. Nochmals ganz vorsichtig durch ein Sieb (+ Tuch) geben und um die Hälfte einkochen. Erst jetzt mit Salz, evtl. mit einem Spritzer Pernod und einem Safranfaden würzen.

Erschrecken Sie nicht, aber so eine Essenz ist schon ein Stück (Hand-) Arbeit. Aber dafür ist es hinterher auch wirklich ein tolles Gefühl, so eine Essenz zu löffeln!
Als Einlage:
gebratene Seezungenfilets, Nordseekrabben, gegrillte Riesengarnelen, Pfifferlinge.
Bitte alles - nach dem braten - noch auf einem Zewatuch abtropfen lassen, damit nicht irgendwelche Trübstoffe in unsere klare Essenz kommen!

 

Rahmsuppe von Rote Bete und Boskopapfel

Rahmsuppe von Rote Bete und Boskopapfel

Rezept für 4 Personen

3      St                Rote Bete (mittelgroß)
2      St                Schalotten
1      St                Boskopapfel
500 ml               Wasser
250 ml               flüssige Sahne
1     TL               guten Balsamicoessig
¼   Bund           Schnittlauch
4     TL               Creme fraiche
                           Salz, Pfeffer, Zucker
¼    TL               Kümmel
1     St                Lorbeerblatt
                           Olivenöl

Ich brauche ja nicht mehr extra betonen, dass ich großen Wert auf beste (Bio) Qualität lege, so wie es unser Herr Wessels vom Gründeich oder viele regionale Anbieter - sicherlich auch ganz in Ihrer Nähe - anbieten. Aber gerade bei dieser Suppe kommt es besonders auf schmackiges Gemüse bzw. Obst an.

Nehmen Sie die Rote Bete und schneiden Sie vorsichtig jeweils oben und unten eine hauchdünne Scheibe ab. Rote Bete in 500 ml leicht gesalzenem Wasser mit etwas Kümmel und Lorbeerblatt aufkochen und noch mal so 5 min ziehen lassen. Rote Bete in lauwarmes Wasser geben und mit den Händen (unter Wasser) die Pelle abziehen. Geht ganz leicht und die Hände werden (fast) nicht rot! Schalottenwürfel (geschält), Apfel (ungeschält)  und die Rote Bete klein schneiden und in etwas Olivenöl, bei halber Temperatur leicht anbraten. Etwas  frisch gemahlenen Pfeffer und eine gute Prise Zucker dazu geben Mit dem gesiebten Salzwasser ablöschen. Sahne dazu geben und alles zusammen weich kochen. In einem Bechermixer oder mit einem leistungsstarken Stabmixer homogen pürieren. Nochmals mit dem Balsamico abschmecken und in vorgewärmte, tiefe Teller geben. Mit fein geschnittenem Schnittlauch bestreuen. Einen Teelöffel Creme fraiche mittig dazu geben.
Wer mag, röstet acht Scheiben Baguette, belegt es mit etwas Ziegengouda und stellt es für 5 min zum überbacken in den vorgeheizten Ofen. Baguette extra reichen.

Tomaten- Orangenmarmelade

Tomaten - Orangenmarmelade


1000 g vollreife Tomaten
  800 g Gelierzucker  2:1
4        St Orangen
1        St Zimtstange
2        St Lorbeerblatt
1        St Rosmarinzweig


Wir haben zum Glück unseren Herrn Wessels aus Gründeich, der uns, speziell im Sommer, mit vollreifen BIO - Tomaten beliefert. Auch die Orangen – die natürlich nicht vom Deich kommen (noch nicht), sollten unbehandelt sein. Kocht dieses Rezept aber wirklich nur dann, wenn es richtig schmackhafte Tomaten gibt !!

Tomaten und Orangen waschen und trocken reiben. Tomaten vierteln und vom Stielansatz befreien. Zeste von allen vier Orangen fein abraspeln. Orangen halbieren und auspressen.
Alles zusammen mit dem Zucker  in einen Topf geben und einmal aufkochen. Noch bevor die Marmelade anfängt zu kochen mit einem Pürierstab alles zerkleinern. Zimtstange, Lorbeerblätter und Rosmarinzweig dazugeben und ca 10 min köcheln lassen.
Abschäumen und die Gewürze wieder entfernen.
Saubere Gläser kalt ausspülen, Marmelade abfüllen und für ca. 10 min zum Vakuum ziehen auf den Kopf stellen.

Schönen restlichen Sommer wünscht
Maximilian Eberleh

Blaubeermuffins

  • 400 g Mehl
  • 160 g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 1 St Ei
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 230 ml Vollmilch
  • 1 Pack Backpulver
  • 200 g Blaubeeren
  • 4 cl Cassislikör
  • Butter zum Einpinseln
  • Paniermehl für die Form

Backofen auf 180°C vorheizen. Gesiebtes Mehl mit allen anderen Zutaten in eine Küchenmaschine geben und zu einem glatten, recht dünnen Teig verarbeiten. Zum Schluss, mit einem großen Gummischaber, die Blaubeeren vorsichtig unterheben. Cassislikör (Alkohol) muss nicht unbedingt sein, hebt aber schon etwas den fruchtigen Geschmack. Spezielle Muffinform gut buttern und mit Paniermehl bestreuen. Einzelne Förmchen höchstens zur Hälfte voll machen. Muffins ca. 20-25 min auf der unteren Schiene bei Umluft in den Backofen geben. Kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und in kleine Muffintütchen geben.

Mit ein wenig Puderzucker bestreuen und, je nach Gusto mit verschiedenen Beilagen servieren:
Vanilleeis
frischen Erdbeeren
Rote Grütze
süßer, geschlagener Sahne
Kirschkompott, etc.

Das Rezept passt immer. Auch in anderer Zusammensetzung mit...
Rosinen
getrocknete Kirschen
Schokoraspeln
oder lassen Sie den Puderzucker weg…mit Speckwürfel und einer Prise Pfeffer!

Knusprig gebratene Maispoulardenbrust auf Gründeicher Mangold

Rezept für 4 Personen

  • 4 St Maispoulardenbrust a 180 - 200g
  • 4 St Salbeiblätter
  • 4 St getrocknete Tomaten
  • 4 St große Scheiben luftgetrockneten Schinken (z.B. Parma)
  • 4 St Thymianzweige
  • 20 St Kirschtomaten
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1 St Zitrone
  • 8 St große Mangoldblätter (z.B. BIO von Gerd Wessels aus Gründeich)
  • 1 St kleine Zwiebel
  • 1 St Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Olivenöl
  • Alufolie

Zitrone unter fliesendem Wasser gut abspülen und trocknen. Schale, aber nur die Schale - ohne Weiß - abraspeln und zum Ziegenfrischkäse geben. Salbeiblätter und getrocknete Tomaten fein hacken und ebenfalls dazu geben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker würzen. Poularden- oder Hähnchenbrust entlang der Seite tief einschneiden, sodass eine Tasche entsteht. Jeweils mit ¼ des Frischkäses füllen. Brust nur mit Pfeffer würzen und in eine Scheibe Schinken einwickeln. Thymianzweig drauf legen und mit einem Spritzer Olivenöl so in Alufolie einschlagen, dass die Öffnung der Folie oben ist. Die vier Päckchen und alle Kirschtomaten in eine Bratpfanne geben und für ca. 20  min in den vorgeheizten Ofen schieben. Mangold gut waschen und Stiele von den Blättern trennen. Zwiebel und Mangoldstiele in kleine Würfel schneiden und mit dem Knoblauch, bei kleiner Hitze, langsam in etwas Olivenöl anschwenken. Mit etwas Wasser (0,1 l) ablöschen. Die klein geschnittenen Mangoldblätter nun dazu geben und mit einem Deckel verschließen. Ca. 2 min geschlossen dünsten lassen. Poulardenbrust auspacken, mit der Haut nach oben auf ein Blech legen und kurz im (auf maximium aufgeheiztem ) Ofen knusprig werden lassen (ca. 3 min).  Brust einmal diagonal durchschneiden und auf dem mit Salz und Pfeffer abgeschmecktem Mangold  auf warmen Tellern anrichten. Die Tomaten noch mal kurz mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker durchschwenken und mit dem Öl um die Brust herum anrichten.  Die Tomaten noch mal kurz mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker durchschwenken und mit dem Öl um die Brust herum anrichten. Ein feines Kartoffelpüree oder auch Couscous passt perfekt zu diesem leichten, mediterranem Gericht. Bei unseren Gerichten im Restaurant haben wir seit einiger Zeit umgestellt. Sauce gibt`s meist nur noch zur einen Hälfte. Und zum anderen nehmen wir bestes Olivenöl, welches perfekt zur leichten und zeitgemäßen Küche hier im Fährhaus Neßmersiel passt. Sowohl bei Fisch als auch beim Fleisch und Gemüse. Mein Olivenölfavorit ist momentan das griechische LAKUDIA, welches Sie sich hier angucken und probieren können:
www.lakudia-olivenoel.de

Übrigens zum Thema Olivenöl: jetzt gerade zur Spargelzeit. Ersetzen Sie mal die Butter oder (fette) Hollandaise durch gutes Olivenöl. Ein wahrer Hochgenuss!

Maischolle Finkenwerder Art mit Speck

Rezept für 4 Personen

  • 4 St Maischollen à 400g (oder 8 St à 200-250g)
  • 100 g Speckwürfel
  • 60 g Butter
  • Mehl
  • Öl zum Braten (oder Butterschmalz)

Die Schollen vom Fischhändler ausnehmen und putzen lassen. Schollen trocken tupfen und einmal an der Mittelgräte der Länge nach einschneiden. Backofen auf 200°C vorheizen. Mit Salz und Zitrone würzen. Schollen in Mehl wenden und in einer Teflonpfanne beidseitig nacheinander anbraten. Auf ein Ofenblech legen und für ca. 8 min in das Ofenrohr schieben. In der Zwischenzeit den gewürfelten Schinken (je nach Geschmack luftgetrocknet oder leicht geräuchert) in derselben Pfanne knusprig braten. Fett abgießen und die Butter dazu geben. Aufschäumen lassen und über die einzeln angerichteten Schollen geben. Am besten leckeren Kartoffelsalat oder knackige Frühlingssalate und unsere heimischen Kleikartoffeln dazu reichen

Rhabarberschlupfer - frisch aus dem Ofen

Rezept für 1 große Backform

  • 700 g Rhabarber
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 250 g Bisquitbrösel
  • 250 g Haselnußgrieß
  • 180 g Zucker
  • 400 ml flüssige Sahne
  • 7 St Eier
  • Butter und Mehl für die Form
  • 1 x Backpulver

Backofen auf 200° C vorheizen. Rhabarber putzen und in haselnußgroße Stücke schneiden. Sahne, Zucker und Eier zusammen schaumig schlagen. Alle weiteren Zutaten dazugeben inkl. rohem Rhabarber. Backform buttern und mehlieren. Mit der Hand gut durchkneten und direkt in die Form geben. Ca. 50 - 60 min backen. Dünne Fleischgabel (oder kleines, dünnes Messer) nehmen und in der Mitte einstechen. Wenn beim Rausziehen kein Teig mehr an der Gabel hängen bleibt, ist der Schlupfer fertig. Rand von der Backform lösen und abkühlen lassen. Mit Vanillesahne oder Vanilleeis reichen.

Frikadellen vom Deichlamm mit Schafskäsefüllung

Rezept für 4 Personen

Hackmasse:

  • 150 g Lammfleisch durchwachsen (vom Metzger wolfen lassen)
  • 150 g Schweinehack
  • 2 St Brötchen vom Vortag
  • 4 St Schalotten
  • 1 St Knoblauchzehe
  • 1 St Ei
  • 1 x Kaffeelöffel mittelscharfer Senf
  • Salz und Pfeffer
  • Butterschmalz
  • frische Kräuter: Basilikum, Majoran, Thymian, Rosmarin, glatte Petersilie
  • ca. 80 g Semmelbrösel (gutes Paniermehl)

Füllung:

  • 50 g Schafskäse
  • 25 g entsteinte Oliven
  • 25 g getrocknete Tomaten
  • Salz, Pfeffer

Frühlings-Vichykarotten:

  • 16 kl. Fingermöhren
  • 1 Bund Frühlingslauch
  • 50 g Butter
  • Salz, Zucker, Prise Pfeffer
  • ca. 0,1 - 0,2 l Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 1 Pack Brunnenkresse

Brötchen in Wasser einweichen. Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Alle bzw. verfügbare Kräuter vom Markt zupfen und fein hacken. Zusammen mit der zerdrückten Knoblauchzehe, dem Senf, dem Ei, die gut ausgedrückten Brötchen, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer unter die Hackmasse aus Lamm und Schwein kneten. Etwas Schweinefleisch ist sinnvoll, da das Lammfleisch in aller Regel zu mager, also zu trocken ist. Oliven und getrocknete Tomaten fein hacken. Mit etwas Salz und Pfeffer unter den Schafskäse heben. Schafskäse und Fleisch jeweils in acht Portionen teilen. Schafskäsekugeln in die geformten Frikadellen drücken und verschließen. Mit guten Bröseln panieren. In Butterschmalz knusprig ausbraten.

Fingermöhren schälen und je nach Größe in mittelgroße Scheiben schneiden bzw.wenn die Möhren klein sind nur halbieren. Frühlingslauch in feine Scheiben schneiden. Butter aufschäumen. Möhren dazugeben mit Salz , Zucker und einer Prise Pfeffer würzen und ca. zwei Minute bei halber Temperatur glasieren. Mit 0,1l Mineralwasser ablöschen. Topf mit Deckel verschließen. Evtl nach 2-3 min noch mal etwas Wasser nachgeben und wieder verschließen. Nun den Frühlingslauch zugeben und kurz mitgaren. Im Idealfall sind die Möhren jetzt knackig gar und die Flüssigkeit ist fast verdampft. Möhren mit etwas Sud mittig auf vorgewärmten Tellern anrichten und die Lammfrikadellen drauf legen. Mit etwas frischer Kresse garnieren. Am besten ein paar leckere Salzkartoffeln oder unsere friesischen Kleikartoffeln dazu reichen.

Unser Schäfer Bruno Koch hat uns, pünktlich zum Saisonstart, die ersten Osterlämmer geliefert. Momentan finden Sie täglich mindestens ein wechselndes Gericht vom Deichlamm auf unserer Tafel im Restaurant.

Couscoussalat mit Frühlingsspinat und Jacobsmuscheln

Rezept für 4 Personen

  • 12-14 St Jacobsmuschelfleisch (beim Fischhändler ausgelöst bestellen)
  • 250 g Couscous
  • 0,3 l Brühe ( Gemüse - , Geflügel- oder auch Fischbrühe)
  • ½ Bund Frühlingslauch
  • 1 St Paprika rot
  • ½ St Salatgurke
  • 15 St kleine Kirschtomaten
  • 100 g jungen Blattspinat (kleine, feine Blätter)
  • 1 St Zitrone - unbehandelt
  • 1 St Knoblauchzehe
  • Olivenoel
  • 40 g frische Butter
  • ¼ Bund frische Minze (wenig)
  • ¼ Bund glatte Petersilie (wenig)
  • Salz, Pfeffer, Raz el Hanout

Spinat gründlich waschen und trocken schleudern. Paprika und Gurke ungeschält in gleichmäßige, feine Würfel schneiden. Zwiebellauch fein der Länge nach schneiden. Alles zusammen in etwas Olivenoel glasig anschwenken. Mit der Brühe ablöschen, mit Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Raz el Hanout abschmecken. Aufkochen. Etwas abgeriebene Zitronenzeste und die Hälfte vom frisch gepressten Zitronensaft dazugeben. Leicht abkühlen lassen. Knoblauch pellen und zerdrückt zur Brühe geben. Couscous einrieseln und einige Minuten quellen lassen. Petersilie und Minze relativ grob gehackt zum Couscous geben. In dieser Zeit die frischen Jacobsmuscheln bei mittlerer Temperatur in einem Butter-Olivenoelmix langsam anschwenken. Kirschtomaten halbieren und zusammen mit dem Spinat und dem fertigen Couscous in eine Schale geben, gut vermengen und auf vier Teller längs anrichten. Die Jacobsmuscheln oben drauf anrichten und mit dem Olivenoel-Buttermix überziehen.

Minze und Raz el Hanout gibt dem Couscous den typischen, nordafrikanischem Geschmack. Wenn Sie es neutraler haben wollen, lassen Sie die Minze einfach weg. Obwohl...

Wer es pikant mag, besorgt sich im Asiashop noch etwas scharfe Sauce: Chili for chicken. Ein paar kleine Kleckse drumherum machen sich gut!

Fragen zu Raz el Hanout?

Unsere Bratapfelmarmelade

Auf vielfachen Wunsch (über die Weihnachtstage) hier unser bis jetzt streng gehütetes Marmeladenrezept zum Nachkochen für Zuhause (zwar etwas verspätet - aber versprochen ist versprochen)!

  • 1 kg Boskoopäpfel
  • 650 g Gelierzucker 2:1
  • ¼ TL Lebkuchengewürz
  • ¼TL Zimt
  • 1 St Vanilleschote
  • 1 St Orange

Backofen auf 200°C Umluft stellen. Äpfel und Orange waschen und trocken reiben. Äpfel mit einem kleinen Küchenmesser mehrfach einritzen, in einen Bräter legen und mit dem Zimt, dem Lebkuchengewürz und 150g Gelierzucker bestreuen. Orange in ca. 10 Stücke zerteilen und ebenfalls dazu geben. Für ca. 30-40 min schmoren bis die Äpfel mürbe sind. Etwas abkühlen lassen. Die Äpfel in eine Küchenmaschine geben und kurz zermahlen. Wenn zu trocken, 0,1 l Apfelsaft dazu geben. Durch ein feines Küchesieb drücken. Restlichen Gelierzucker und ausgekratzte Vanilleschote zum Bratapfelpüree geben und unter rühren zum kochen bringen. Ca 3 min sprudelnd köcheln lassen. Wenn nötig abschäumen. Marmelade wie gewohnt in saubere Gläser abfüllen (am besten direkt aus der Spülmaschine - noch heiß) und auf den Kopf stellen.

Ganz nach Ihrem Gusto, Lust und Laune kann noch beigegeben werden:

  • 8 cl Rum
  • 50g Rosinen

Am besten die Rosinen über Nacht in den Rum legen. Aber auch ohne Alkohol ist es eine super leckere Variante.

Es grüßt aus dem Urlaub
Maximilian Eberleh

< 1 2 3 4 5 6 ... 12 >